Kurze Distanzen am Bergwitzsee und beim Paradiestriathlon in Jena

Wir konnten unsere Füße nicht stillhalten! An den Wochenenden nach der Rennsteigstaffel ging es für uns zuerst am Bergwitzsee in Sachsen-Anhalt und dann in Jena um die Wurst, naja zumindest um die Medaille.

Bei beiden Wettkämpfen machte ich einen Sprint mit und Lisa bei der Jedermanndistanz. Am Bergwitzsee hieß das für Lisa 500m Schwimmen, 20 Kilometer Rad und 5 Kilometer laufen. Durch den Rolling Start konnte Lisa etwas ruhiger und besser Schwimmen als in Ferropolis und stieg als vierte Frau aus dem Wasser. Beim Radfahren konnte sie ihre Stärke ausspielen und fuhr bis auf den dritten Platz nach vorn. Beim Laufen ereilte sie dann leider erst das Seitenstechen und dann eine Frau mit einem Überholvorgang. Trotzdem lief sie souverän mit einer Endzeit von 1:10:37h auf Platz 4 ins Ziel ein.

Der Sprint war in Bergwitz stark besetzt und der Sieger, Willy Hirsch, stand quasi schon vorher fest und konnte einen Start-Ziel-Sieg einfahren. Für mich lief das Schwimmen überraschend gut und ich konnte bereits nach 13 Minuten das Wasser verlassen. Da die meisten eine gute Schwimmzeit hatten, könnte aber auch die Strecke etwas zu kurz gewesen sein. Das Radfahren hat auf dem flachen Rundkurs besonders viel Spaß gemacht und ich konnte trotz etwas Kopfsteinpflaster einen Schnitt von 38,5 km/h fahren. Jedoch plagten mich beim Laufen Bauchkrämpfe, was ein schnelles Laufen unmöglich machte und so trottete ich mit 4:20 min/km ins Ziel und konnte damit Platz 24 gesamt und Platz drei in der AK erreichen.

Zieleinlauf am Bergwitzsee

Nach einer ruhigen Trainingswoche folgte dann der gleiche Spaß nochmal beim Jenaer Paradiestriathlon. Das Schwimmen war hier durch den Massenstart etwas schwieriger zu händeln, aber für meine Verhältnisse ganz ok. Beim Radfahren konnte ich einige Plätze gut machen, doch die acht Wendepunkte zehrten etwas an meinen Nerven. Da beim Laufen schon wieder der Bauch etwas zwickte, wird wohl eine Änderung in der Verpflegung folgen. Aber immerhin ging es diesmal schon etwas besser mit einem Schnitt von 4:00 min/km auf einem sehr verwinkelten Kurs. Insgesamt ist dabei Platz 14 herausgesprungen, was sicher keine Glanzleistung ist, aber es braucht ja auch Verbesserungspotential für die anstehenden Events.

Lisa konnte auf den 400m Schwimmen bereits eine gute Ausgangssituation erlangen und stieg an Position 3 aufs Rad. Von da an ging es ihr, wahrscheinlich durch einen leichten Sonnenstich, nicht ganz so gut. Trotzdem konnte sie als zweite vom Rad steigen, musste sich dann aber auf der drei Kilometer Laufstrecke noch einmal überholen lassen. Offiziell erreichte sie auf Rang vier das Ziel, doch vermutlich ist eine Athletin ohne Konsequenzen eine Runde zu wenig gelaufen, weshalb es zumindest für den Kopf am Ende auch Platz drei sein kann.

Schwamm drüber! In zwei Wochen geht es weiter in Nordhausen!

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